In einem gemeinsamen Pressetermin am 8. April 2026 haben SPD, CDU und Bündnis 90/DIE GRÜNEN in Bünde ihre Bereitschaft zur engeren Zusammenarbeit betont. Angesichts der angespannten Haushaltslage und steigender Kreisumlagen – allein 36,7 Millionen Euro im Jahr 2026 – ist klar: Nur durch gemeinsame Kraftanstrengung können die Herausforderungen bewältigt werden.
Grüne Position: Nachhaltige Lösungen für Bünde
Für Bündnis 90/DIE GRÜNEN steht fest: Es geht nicht darum, Bünde kaputtzusparen, sondern um kluges Investieren und das Setzen der richtigen Prioritäten. „Wir wollen die Lebensqualität in unserer Stadt erhalten und gleichzeitig verantwortungsvoll mit den finanziellen Mitteln umgehen“, erklärt Stefanie Janßen-Rickmann, Fraktionsvorsitzende der Grünen. Die Fraktion betont, dass es jetzt darauf ankommt, gemeinsam mit Land und Bund Lösungen zu finden, die die Kommunen entlasten und Bünde handlungsfähig halten.
Zusammenarbeit als Signal der Verantwortung
Die Fraktionen sind sich einig: In schwierigen Zeiten ist es wichtig, an einem Strang zu ziehen. „Wir haben keine Zeit mehr, um über Kleinigkeiten zu streiten“, so CDU-Fraktionsvorsitzender Hans-Martin Schuster. Stattdessen geht es darum, die Zukunft Bündes gemeinsam zu gestalten – mit Weitsicht und Verantwortungsbewusstsein.
Quellen & weitere Informationen:
Neue Westfälische: „Fraktionen rücken in Haushaltskrise zusammen: „Wir wollen Bünde nicht kaputt sparen“ (10. April 2026)
Westfalen-Blatt: „Keine Zeit mehr, um über Kinkerlitzchen zu streiten“ (10. April 2026)

