Die Haushaltsdebatte 2026 in Bünde findet vor dem Hintergrund einer dramatischen Finanzlage statt: Die Stadt steht vor einem Defizit von voraussichtlich 13,23 Millionen Euro. Eine Zahl, die nicht nur die Verwaltung, sondern uns alle vor große Herausforderungen stellt. Die strukturelle Unterfinanzierung, steigende Pflichtaufgaben und die Belastung durch die Kreisumlage lassen kaum Spielraum für freiwillige Leistungen, die das Leben in Bünde lebenswert machen. Doch gerade jetzt, wo die finanziellen Mittel knapp sind, wird deutlich, dass wir nicht nur über Zahlen, sondern über die Zukunft unserer Stadt sprechen: Wie wollen wir leben? Was ist uns wichtig? Und wie können wir gemeinsam Verantwortung übernehmen, um Bünde auch für kommende Generationen stark und lebenswert zu erhalten?
In ihrer Rede greift unsere Fraktionsvorsitzende Stefanie Janßen-Rickmann diese Fragen auf und zeigt auf, wo die strukturellen Probleme liegen und warum es jetzt auf klare Prioritäten und mutige Entscheidungen ankommt. Sie betont, dass wir nicht nur verwalten, sondern gestalten wollen: für ein intaktes Freibad, eine lebendige Kultur, eine starke Musikschule und einen funktionsfähigen ÖPNV. Doch sie macht auch klar, dass dies nur gelingen kann, wenn Bund und Land ihrer Verantwortung gerecht werden und die Kommunen endlich fair finanzieren. Lesen Sie hier, warum dieser Haushalt nicht nur eine Pflichtübung ist, sondern ein Aufruf, gemeinsam für ein lebenswertes Bünde zu kämpfen.
Haushalt 2026: Bünde am Scheideweg – Warum wir jetzt mutige Entscheidungen brauchen

