Bünde braucht Grün: das grüne Wahlprogramm für Bünde!

Hier geht es zum Wahlprogramm im PDF-Format!

Für Bünde:
Verantwortung leben.
Veränderung wagen.

Dafür stehen wir:

Klimaschutz für Bünde – wirksam und konsequent!
• Grüne Verkehrswende vor Ort
Artenvielfalt gewinnt: mehr Bäume und Blühwiesen für Bünde
• Nachhaltiges Wirtschaften in Bünde
Eine lebens- und liebenswerte Innenstadt
• Die Bünder Jugend mit entscheiden lassen
Sicherheit für Alle im Verkehr: Vision Zero für Bünde
• Digitalisierung in der Schule: sozial gerecht und mit Augenmaß
Internationale Begegnungen fördern
• Treffpunkte für Jugendliche in den Ortsteilen
Sportplätze: attraktiv, offen und umweltfreundlich
• Verantwortung ernst nehmen – das Ehrenamt fördern

PRÄAMBEL

Liebe Wählerinnen und Wähler!

Danke, dass Sie unser Wahlprogramm interessiert. Sie fragen sich, was wir anders machen?

Wir führen Bünde aus der Lethargie – und schaffen ein anderes Verhältnis zwischen Bürger*innen, Politik und Verwaltung. Ein Verhältnis der gegenseitigen Achtung und der gemeinsamen Verpflichtung Bünde vorwärts zu bringen. Unsere Bürgermeisterkandidatin Stefanie Janßen-Rickmann kann das – mit Ihrer Unterstützung.

Wir wollen, dass Bünde auf globale Veränderungen positiv reagiert, denn Herausforderungen wie Klima- und Artenschutz verschwinden mit der Corona-Krise nicht. Wir stehen daher für einen nachhaltigen Neustart während und nach der Corona-Pandemie. Wir sorgen dafür, dass Bünde im Klima- und Artenschutz nicht zögert und zaudert.

Stimmen Sie uns zu? Denken Sie auch: endlich könnte sich die Politik in Bünde ändern? Stimmen Sie am Sonntag, den 13.09.2020 für ein neues, zukunftsfähiges Bünde!

Wählen Sie Stefanie Janßen-Rickmann zur Bürgermeisterin und wählen Sie mit Ihrer zweiten Stimme Bündnis 90/DIE GRÜNEN in den Stadtrat.

Sie teilen einige Ansichten nicht? Wir freuen uns darauf mit Ihnen über diese Punkte zu reden. Die Termine finden sie auf www.gruene-buende.de, aber auch am Grünen Telefon können wir eine Diskussion vorbereiten: 0170/6726094.

Vielen Dank für Ihr Engagement!
Ihre GRÜNEN in Bünde

KLIMA UND UMWELT

KLIMA

Bünde spürt den Klimawandel: Hitzewellen und Trockenheit stressen Mensch und Natur. Trotzdem betreibt Bünde Klimaschutz bisher ohne Vision und ohne Begeisterung. Die Zeit drängt – Klimaschutz wird daher eine Priorität der neuen Bürgermeisterin und des neuen Stadtrates!

Wir setzen konkrete, messbare und ambitionierte Klimaschutzziele: für ein klimaneutrales Bünde möglichst bis zum Jahr 2035 – mit nachprüfbaren Zwischenzielen. Hierfür richten wir ein professionelles Klimamanagement in Bünde ein, das eng mit einem Umweltamt und einem Klima- und Umweltausschuss zusammenarbeitet. Das Klimamanagement bauen wir schrittweise zu einem umfassenden Nachhaltigkeitsmanagement aus.

Das neue Klimaschutzkonzept setzen wir im Dialog mit den Bürger*innen zeitnah um. In jährlichen Klimaschutzberichten wird klar, ob die Reduzierung der Treibhausgase in Bünde auf Kurs ist – sonst steuern wir schnell und effektiv nach. Als Ergänzung der finanziellen Haushaltsplanung führen wir ein städtisches CO2-Budget ein.

Bisher nutzt Bünde erst knapp 3 % des möglichen Sonnenstroms und knapp 9 % der möglichen Windenergie. Wir bieten Informationen und Förderung für Bürger*innen und Unternehmen für einen schnellen Ausbau der Erneuerbaren Energien. Nahwärmenetze aus erneuerbaren Energien und die energetische Sanierung von Gebäuden bringen wir voran. Wir laden alle Bünder Bürger*innen und die Wirtschaft ein: werden Sie ein Teil der Energiewende!

NATUR UND ARTENVIELFALT

Das Insekten- und Vogelsterben durch Naturzerstörung und Umweltverschmutzung wird immer bedrohlicher. Hier steuern wir um, damit in Bünde die Artenvielfalt gewinnt. Die Bachläufe zur Else und die Acker- und Wegeränder verbinden wir zu einem Netz aus Lebensräumen, welches der Natur Rückzugsorte bietet und die Menschen erfreut.

Der Klimawandel ist durch Hitzewellen, sinkende Grundwasserpegel und mehr Starkwetterereignisse eine Herausforderung für die Bünder Stadtplanung. Wir setzen engagiert Maßnahmen zur Klimaanpassung um: entsiegelte Flächen verbessern Wasserversickerung und Verdunstungskühlung, mehr Stadtgrün kühlt Wände und beschattet Bürgersteige. So werden insbesondere ältere Menschen in Hitzewellen geschützt.

Straßenbäume bieten Kühlung für Menschen und grünen Lebensraum für Tiere. Wir unterstützen die Bünder Bürger*innen mit Möglichkeiten zur Laubentsorgung, wenn dies nicht auf dem eigenen Grundstück möglich ist. Wir sorgen für blühende Vielfalt in Bünder Vorgärten statt grauem Kies und Schotter.

Das neue städtische Umweltamt dient als Schnittstelle für Natur-, Klima- und Umweltschutz.

Wir schaffen mehr Möglichkeiten in Bünde verpackungsfrei einzukaufen – z. B. mit einem „Bünder Becher“ für Coffee to go im Mehrwegsystem. Zudem kämpfen wir verstärkt gegen wilden Müll in der Natur.

Wir beteiligen uns am Projekt der „Essbaren Stadt“ und nutzen so urbanen Raum zum Anbau von Lebensmitteln. Stadt und Bürger*innen pflegen dabei Obst, Gemüse, Kräuter und Gewürze im Stadtraum – oft ist Pflücken erlaubt!

PLANEN UND BAUEN

Der Flächenverbrauch und die Versiegelung schreiten voran und vernichten Natur und Lebensräume. Daher bauen wir nicht im Außenbereich, sondern entwickeln Bünde von innen: wir schließen Baulücken – dazu nutzen wir alle rechtlichen Möglichkeiten.

Bünde braucht vor allem bezahlbare Wohnungen. Wir verlangen mindestens 30 % Sozialwohnungen im Wohnungsbau. Unser Grundgesetz sagt: Eigentum verpflichtet. Dauerhafte Leerstände von Wohnraum sind nicht tragbar. Wir nutzen alle rechtlichen Möglichkeiten zur Belegung solcher Wohnungen und Häuser.
Mit uns erschließt die Stadt Bünde auch eigenständig neue Wohnbauflächen im Innenbereich. So bauen wir vorrangig kleine, bezahlbare Wohnungen in Passiv- oder Plusenergie-Häusern, wie auch energieeffiziente Wohnungen für große bzw. kinderreiche Familien.
Die Bünder Stadtverwaltung selbst wird Vorbild – die Nutzung der Sonnenenergie und anderer erneuerbarer Energien wird bei städtischen Neubauten und Sanierungen Standard. Neubauten in Bünde halten Passivhaus- oder Plusenergie-Standards ein. Energetische Sanierungs- und Einsparmaßnahmen führen schon mittelfristig zu finanziellen Freiräumen bei städtischen und privaten Haushalten.

Wir erleichtern den Übergang alter Häuser an junge Familien: durch ein attraktiveres Förderprogramm „Jung kauft Alt“.

LANDWIRTSCHAFT

Wir setzen uns für eine Landwirtschaft ein, die umweltschonend und tiergerecht arbeitet. Wir wollen blühende Ackerrand- und Wegestreifen, die Insekten und anderen Tieren ein Lebensraumnetz bieten.

Die Bünder Landwirt*innen unterstützen wir in ihrer Arbeit für Nahrungserzeugung und Landschaftspflege, wodurch sie auch Blühstreifen, Hecken und Kopfweiden erhalten und erweitern. Dies wollen wir auch finanziell stärker honorieren.

Auch auf städtischen Pachtflächen fördern wir Lebensräume für Insekten, Vögel und Kleinsäuger: wir verzichten auf Gifte und führen eine seltenere Wechselmahd ein. So wachsen Blühwiesen bei sinkendem Pflegeaufwand.

Wir setzen uns für eine regionale, umweltverträgliche Landwirtschaft ein. Wir fördern die Direktvermarktung der Bünder Landwirt*innen, z. B. in einem gemeinsamen „Bünder Hofladen“.

In städtischen Kitas, Schulen und Kantinen servieren wir verstärkt abwechslungsreiche Mahlzeiten aus biologisch erzeugten Lebensmitteln. Das fördert unsere regionale, ökologische Landwirtschaft.

Wir suchen in Kommunikation mit Landwirtschaft und Naturschutz nach Möglichkeiten umweltverträglicherer Landnutzung. Ökologische und wirtschaftliche Interessen schließen sich nicht aus, sondern ergänzen sich im gegenseitigen Austausch.

VERKEHR

Bünde braucht eine grüne Verkehrswende, welche die Stadt lebenswerter macht, das Klima schützt und Ressourcen schont. Dafür setzen wir auf mehr Sicherheit, insbesondere für Kinder, ältere und mobilitätseingeschränkte Menschen. Wir geben allen Bünder*innen bessere Möglichkeiten im umweltschonenden Verkehrstrio aus Rad, Fußverkehr und ÖPNV unterwegs zu sein.

Wir wollen dabei die Vision Zero erreichen: null Tote oder Schwerverletzte im Fuß- und Radverkehr in Bünde!

Schon 2012 beschloss der Stadtrat, den Fahrradanteil am Bünder Verkehr bis 2025 auf 25 % zu erhöhen. Davon sind wir heute noch weit entfernt. Wir wollen daher mehr Radwege, die farblich klar markiert und komplett von der Autospur getrennt sind. Dort wo technisch keine gesicherten Radwege möglich sind, trägt ein gleichmäßiger, ruhiger Verkehrsfluss von Fahrrädern und Autos zu mehr Sicherheit bei. Nur ausreichend räumlicher Abstand macht Geschwindigkeitsunterschiede möglich.

Deshalb sind unsere Ziele:

gefährliche Stellen für Radfahrer*innen und Fußgänger*innen in Bünde umbauen
• in Pflege und Ausbau des vorhandenen Radwegenetzes investieren
• Stadtbereiche mit Fahrradzonen und Fahrradstraßen entschärfen
• die Aufenthaltsqualität in Bünde durch Verkehrsberuhigung erhöhen
neue Radverbindungen planen (für den Schulweg, zu den Bünder Ortsteilen und als Radschnellwege: z. B. Bünde–Hiddenhausen–Herford und Bünde–Enger)
ÖPNV in die Ortsteile verbessern, als Stadtbus, Bürger*innenbus oder Überlandbus
ÖPNV-Fahrzeiten an Pendler*innen orientieren (Stadtbusse auf Zugfahrpläne abstimmen, Mobilitätskette mit dem „Scharnier“ Fahrrad)
so wenig Versiegelung wie möglich im Straßenbau – so kann Regen versickern und Anlieger freuen sich über niedrigere Kosten

Der Individualverkehr mit dem Auto wird weiterhin einen Teil der Mobilität in Bünde bestimmen. Wir setzen hier auf konsequent mit echtem Ökostrom betriebene und lokal emissionsfreie Antriebe. Der Ausbau der öffentlichen und privaten Ladeinfrastruktur für E-Bikes und Elektroautos ist hierbei wichtig.

GESELLSCHAFT

Wir denken und leben ein buntes und vielfältiges Bünde. Junge und Alte, Menschen unterschiedlicher Herkunft und unterschiedlicher Religionen und Weltanschauungen, mit verschiedenen Stärken und Schwächen, mit und ohne Handicap – wir alle gestalten Bünde und für uns alle ist Bünde unser gemeinsames Zuhause.

Demokratie ist die Basis unserer Gesellschaft, beginnt vor Ort und wird hier aktiv gelebt. Politische Teilhabe beginnt schon weit vor dem wahlfähigen Alter. Wir beziehen Kinder und Jugendliche deshalb verbindlich ein: in die Planung von Spielplätzen, Radund Gehwegen und die Gestaltung von öffentlichen Räumen.

Das Ehrenamt in Bünde ist eine tragende Säule der Gesellschaft. Wir würdigen Menschen, die ehrenamtlich tätig sind, mit einem Fest des Ehrenamts. Dort können Ehrenamtler*innen feiern, sich vorstellen und vernetzen. Wir erleichtern den Einstieg ins Engagement durch bessere Information und Koordination.

Migration bereichert Bünde. Wir ermutigen Migrant*innen, sich im Ehrenamt und in den Gremien für Bünde einzusetzen. Erfolgreiche Integration ist stärker als rechte Tendenzen!

Für ein lebenswerteres Bünde sind Sauberkeit, Aufenthaltsqualität und die Barrierefreiheit von Geh- und Radwegen wichtig. Vielfältige Aufgaben für zwanzig Quartiersmeister*innen, für die wir damit Teilhabe am Erwerbsleben schaffen. Förderprogramme des Bundes helfen uns bei der Finanzierung.

Wir lassen niemanden zurück in Zeiten zunehmender Kurzarbeit und Arbeitslosigkeit in der Corona-Krise. Gerade für finanziell schwächere Menschen finden wir Lösungen, die Arbeit und Teilhabe an der Gesellschaft ermöglichen.

Arbeitslosenberatung braucht Augenhöhe der Beteiligten. Die evangelische Stiftung Maßarbeit ergänzt die Beratung der Agentur für Arbeit in Bünde auf der Seite der Antragsteller*innen, deshalb muss diese Stelle dauerhaft finanziert werden.

Bünde soll ein Ort fairer Arbeit sein. Deswegen stellen wir alle Reinigungskräfte der öffentlichen Gebäude bei der Stadt Bünde an. Damit sichern wir angemessene Entlohnung und faire Behandlung. Ausbeuterische und unsoziale Arbeitsbedingungen lehnen
wir aber nicht nur für Bünde, sondern weltweit ab. Deshalb geben wir bei städtischen Aufträgen fair gehandelten Produkten den Vorzug.

Straßennamen ehren und erinnern – in Bünde leider immer noch auch an Rassisten und Faschisten. Eine freiheitlich-demokratische Erinnerungskultur erinnert aber ehrend an Opfer, nicht an Täter. Aus diesem Grund benennen wir die Lettow-Vorbeck-Straße um und gedenken mit einem neuen Namen an die Opfer des Völkermordes an den Herero
und Nama.

Die Bünder Gesundheitsversorgung ist gut – wir erhalten sie und erweitern sie gezielt. Wir sichern den Erhalt des Lukas-Krankenhauses in Bünde in Kooperation mit dem Kreis Herford. Wir denken neue Ideen in der Grundversorgung, z. B. für Neu-Bünder*innen ohne hausärztliche Anbindung. Hier suchen wir die Zusammenarbeit mit dem Bünder Ärzt*innennetz MuM. Wir unterstützen die neue Notfallpraxis am Lukas Krankenhaus.

JUGEND UND BILDUNG

Bildung ist das Fundament einer gerechten und sozialen Gesellschaft. Noch immer hat auch in Bünde die soziale Herkunft eines Menschen einen entscheidenden Einfluss auf den späteren Werdegang. Wir setzen uns für Bildungsgerechtigkeit ein und realisieren Chancengleichheit.

Wir brauchen wohnortnahe Kitas mit kleinen Gruppen, genügend Personal und gutem baulichen Zustand. Wir stellen ausreichend Kitaplätze in Bünde sicher. Natur- und Wildnispädagogik unterstützen wir – so lernen schon die Kleinsten die Bedeutung von Umwelt und Natur. Wir fördern Biotope und Schulgärten in Bünder Schulen und Kindergärten fachlich und finanziell. Wir stehen aktiv für den Ausbau von internationalen Jugendbegegnungen und Schüler*innenaustausch ein.

Der richtige Umgang mit dem Internet und sozialen Medien ist wichtig – besonders im Jugendalter. Die Corona-Krise hat Chancen und Defizite beim digitalen Unterricht aufgezeigt. In Schulen sind wir für eine Digitalisierung mit Augenmaß: tragfähige pädagogische Konzepte und die Zusammenarbeit von Lehrer*innen, Eltern und Schüler*innen sind Grundvoraussetzungen.

Die wohnortnahe Schule bleibt unser Ziel. Ein Hauptschulzweig an einer Realschule in Bünde für eine verstärkte berufliche Orientierung ist daher weiterhin sinnvoll.

Bildungsstätten sind ebenso wichtig wie der freie Zugang zu Lernmaterialien: wir finden feste Standorte im Bünder Zentrum für die Stadtbücherei und die Volkshochschule. Bei der Standortsuche berücksichtigen wir ökologische und klimarelevante Faktoren: wir wollen, wo möglich, den vorhandenen Baubestand nutzen.

Wir fördern die Chance der Bünder Jugend den internationalen Gedanken zu leben und Solidarität zu entwickeln. Wir unterstützen Schüler*innenaustausche, Städtepartnerschaften und die „Еntdeckung Europas“ durch Bünder Jugendliche – z. B. mit Interrailtickets.

WIRTSCHAFT

Die Corona-Krise hinterlässt tiefe Spuren in der Bünder Wirtschaft. Wir setzen uns engagiert für den Neustart der Wirtschaft ein. Hierbei stellen wir die sozial-ökologische Nachhaltigkeit in den Vordergrund. Dadurch verhindern wir weitere Schäden und höhere Kosten durch die nächsten vorhersehbaren Krisen: Klimawandel und Artensterben.

Kultur des Ermöglichens
Bünde braucht eine neue Wirtschafts-Kultur. Wir ermöglichen daher eine sozial-ökologische Wirtschaft. Wir setzen Lots*innen als Ansprechpartner*innen für die Belange der Wirtschaft ein. Sie erarbeiten aktiv gemeinsame Lösungen und setzen sie mit den Unternehmen um. Ziel ist es, dass sich für Unternehmen ein/e Ansprechpartner*in um alle Themen kümmert. Wir sorgen für einen erweiterten Internetauftritt der Stadt, bauen digitale Dienste verantwortungsbewusst und datensparend aus (Smart City) und ermöglichen bürger*innenfreundliche Dienstleistungen. In Bünde soll niemand an Formularen verzweifeln!

Aktive grüne Wirtschaftspolitik
Wir fördern Ideen für nachhaltige Produkte, Produktionsformen und Dienstleistungen durch eine aktive Wirtschaftspolitik. Der lückenlose Ausbau des Breitbands in Bünde ist uns ein besonderes Anliegen. Bei der Beschaffung von Materialien in der Stadtverwaltung wenden wir soziale und ökologische Kriterien an.

Lebendige Innenstadt
Wir stoppen Verödung und Leerstände! Wir schaffen Anreize für Vermieter*innen, Handel, Vereine und Organisationen um aktive Einkaufsstraßen zu gestalten. Für das positive Erscheinungsbild der Stadt nutzen wir hier auch stärker die Möglichkeiten der kommunalen Selbstverwaltung.
Eine Voraussetzung für eine attraktive Innenstadt ist die gute Erreichbarkeit:
• mit Bus und Bahn in engerem Takt
• mit dem Fahrrad auf sicheren Wegen
• mit dem Auto zu zentralen Parkplätzen

Nachhaltige Geldanlagen
Bei den städtischen Geldanlagen setzen wir auf Divestment – also Anlagen, die das Klima schützen. Außerdem beachten wir ökosoziale Standards bei Beteiligungen an Unternehmen.

Bünder Boden schützen
Boden und Ackerland sind in Bünde begrenzt. Deswegen recyceln wir Flächen, statt neue zu versiegeln. Wir verdichten nach, statt neu zu erschließen.

Gemeinsam sind wir stark
Erfolgreiche Städte und Gemeinden verbünden sich. Neue Potentiale entdecken wir in der Region gemeinsam. Wir schaffen regionale Plattformen – auch online. Unternehmen bieten dort ihre Produkte und Dienstleistungen an, Bürger*innen informieren sich. Gesundheitswirtschaft, Kultur und Tourismus befruchten sich gegenseitig.

FREIZEIT UND SPORT

Wir optimieren das Freizeitangebot für alle Generationen in Bünde:

• Wir machen Spielplätze attraktiver (z. B. mit Wasserelementen oder gleich als Wasserspielplatz)
• Wir pflegen und erweitern stadtnahe Angebote zum Erleben der Natur (z. B. Spürnasenpfad, Waldspielplatz, Finnenbahn, Trimm-Dich-Pfad)
• Wir richten öffentlich zugängliche Treffpunkte mit WLAN und Sitzgelegenheiten für Jugendliche in allen Ortsteilen ein
• Wir unterstützen die Idee im Bismarckpark eine zusätzliche Anlaufstelle für Jugendliche (z. B. mit Skate-Anlage und mobiler „Hütte“) zu schaffen
• Das Jugendzentrum kann an der jetzigen Stelle verbleiben, wenn zusätzlich eine Außenstelle im Bismarckpark entsteht
• Wir fördern Begegnungs- und Freizeitmöglichkeiten für Senior*innen, Alleinstehende und Menschen mit Handicap

Wir schaffen mehr ökologisches Grün in städtischen Parks – in Form von Bäumen, Sträuchern, Blühwiesen und grünen Spiel- und Freiflächen mit robustem und naturnahem Bewuchs.

Bünde verfügt über eine Vielzahl von Sportplätzen – wir gestalten diese attraktiver, z. B. mit Basketballkörben, Geräten und Bolzplätzen. Wir erreichen eine optimale, möglichst frei zugängliche Nutzung der Sportplätze. Die Übersicht über die vielfältigen Sportangebote verbessern wir online und offline.
Kunstrasenplätze mit Kunststoffgranulat sind eine Hauptquelle für Mikroplastik in der Umwelt. Wir rüsten daher Sportplätze mit den Vereinen umweltfreundlich um.

Wir laden Sie ein –
gestalten Sie Bünde mit uns!
Wählen Sie am 13.9.
Stefanie Janßen-Rickmann
zur Bürgermeisterin

und wählen Sie mit der
zweiten Stimme
Bündnis 90/DIE GRÜNEN
in den Stadtrat!